Mittwoch, 31. August 2016

Mitbringsel

Wir waren einige Tage in Italien, an der Adria.
Auf dem Weg dorthin kamen wir auch nach Modena.

Na? Kleine Idee?

Genau! Aceto Balsamico de Modena.
Da ich nicht Krösus bin und der Goldesel Verstopfung hat, ist der Aceto "nur" 8 Jahre alt.
250 ml für 16 €, rechnet man das auf eine Flasche Wein hoch - Donnerwetter!
Als MHD ist 2026 angegeben.

Das Wort "Balsamico" bedeutet Wohlgeruch.
Der Aceto reift in unterschiedlichen Holzfässern, dabei wandert er quasi. Alter Essig wird in kleinen Mengen in jungen Essig gegeben und im Laufe der Lagerzeit sorgt die hohe Sommertemperatur für Eindickung durch Verdunstung und in den niedrigeren Wintertemperaturen lagern sich Trübstoffe ab.

So sieht das in Miniatur aus. Je kleiner das Fass, desto älter und dickflüsiger der Inhalt.

Und so sorgsam verpackt wird der edle Saft verkauft.

 

Von aussen eher unscheinbar, so dass wir zuerst daran vorbei gelaufen sind - aber dann - das war kein einfaches Eis, das war unbeschreiblich. Es ist ja auch keine Gelateria sondern eine Cremeria.

 Eine Hommage an den großen Sohn der Stadt?
Luciano Pavarotti wurde 1935 in Modena geboren und starb 2007 in seiner Geburtsstadt.

Ein Enzo Bike, Pedaloferrari? Kleine Scherzfrage ;-)


Groß, verschachtelt, alt und schön ist der alte Kern von Modena.

Sonntag, 21. August 2016

Eigentlich....

...sind wir mit unserem Wohnmobil zufrieden.
Na ja, man sieht schon das Eine oder Andere und denkt: hey, nett.

Ende Mai waren wir mal wieder an der B1 in Mülheim, die Caravanmeile und haben geschnuppert.
Und tatsächlich stach da ein Bürstner Nexxo Time 690 G Summer hervor.

Na ja, eigentlich....

Im Norwegenurlaub haben wir viel hin- und her überlegt.
Wohnmobil wechseln?
Wohnmobil gegen Wohnwagen tauschen? Bedeutet aber auch größeres Auto.
Wohnmobil behalten und Dinge nachrüsten?

Jawohl, so machen wir das. Da kommt eine Satelitenantenne aufs Dach, ein Fernseher wird eingebaut und eventuell noch ein Solarpaneel.
Damit sowas wie bei der Fußball EM nicht nochmal passiert - kein Empfang.

Eigentlich...

Und dann bringt der gelbe Bote mit dem Posthorn eine Einladung zum Sommerfest bei unserem allerersten Händler in Mönchengladbach.
Da haben wir vor 9 Jahren unser erstes Wohnmobil gekauft, auch einen Bürstner, schon älter.

Mit einem Angebot für den oben erwähnten Nexxo, das einfach zum Wechseln einläd.

So schließt sich der Kreis, am 09. September können wir das Fahrzeug abholen.

Was haben wir gewonnen?
     Größerer Kühlschrank
     Kleiderschrank für längere Sachen
     Automatische Antenne
     Eingebauter Fernseher
     Integrierte Rückfahrkamera
     Integriertes Navigationsgerät
     Größere Heckgarage
     Versorgungseinheit für Gas, Wasser, Strom hinter einer Außentür
     Breitere Eingangstür mit Fenster
     Mehr Dachfenster, dadurch heller
     Helles Interieur
     Mehr PS
     Größere Markise
     Schubladenauszüge im Küchenteil
     Im Bad klappbare Duschwand statt Vorhang


Ich weiß, es ist nicht die eierlegende Wollmilchsau - aber fast.




Unser 5 J alter Weinsberg darf uns zum Abschied noch nach Italien bringen und kann danach neue Besitzer finden.

Mittwoch, 17. August 2016

Alltagsmenschen in Rees

Christel Lechner, eine Töpfermeisterin und Bildhauerin aus Witten, stellt seit dem Frühjahr in Rees 66 Betonmenschen ganz wunderbar in Szene.

Bei schönstem Sonnenschein bummelten wir an der Rheinuferprommenade und durch die Altstadt und begegneten den "Alltagsmenschen".

 Herrlich, diese Abkühlung

 Ach ne, ein Sonnenbad tut es auch


 Abduschen nach dem Bad im Rhein

 Ganz schön sportlich, die Damen
 

 Im Schatten läßt es sich gut den Schiffen nachschauen.

 Was fliegt da wohl?

 Die Wäsche trocknet heute besonders gut.

 Ach nein, ich mach lieber einen Spaziergang.

 Nun rückt doch mal etwas zusammen, es soll doch ein schönes Foto werden.


 Schön hier, so viel zu schauen.

 In der Stadt ist der erhöhte Standort super.

 Finden wir auch

 Hey, da vorn ist Musik, da wird getanzt.Machen wir eine Polonaise.

 Ja, gute Musik im alten Ghettoblaster


Manoman, ganz schön was los in unserer kleinen Stadt am unteren Niederrhein. Wegen uns Alltagsmenschen?


Nicht nur, die Stadt ist ja auch sehr schön mit den kleinen Geschäften und den Ruhepunkten.

Ja, mein kleiner Begleiter fühlt sich hier auch wohl


 So, der Rundgang ist beendet. Wir sind wieder am Froschteich.

 


 

Donnerstag, 4. August 2016

Aus-, Ein-, Umräumen und Finden

2 Tage habe ich in meiner Nähstube aus-, ein-, und umgeräumt.

Die Nähgarne wieder sortiert
 


Klein- und Kleinstteilen eine neue Heimstatt gegeben

 

Jede Menge Hardanger Stoffe und Stickereien gefunden

 
Muss nur noch gesäumt werden

 
Neu gekaufte Klarsichtboxen gefüllt, schon vorhandene geordnet.

Bücher und Hefte einsortiert, und dabei in dem Einen oder Anderen geblättert und so die Zeit vergessen.

Bekleidungsstoffe gesichtet und von den Patchworkstoffen getrennt gelagert.

Schnittmuster und Hefte in einer Box zusammengeführt.

Over- und Coverlock entstaubt und verstaut.

Den Boden von Staub, Fäden und Flusen befreit.

Was bleibt noch zu tun?

Mülleimer leeren und die schöne Ordnung langsam wieder dem Chaos übergeben



Dienstag, 2. August 2016

Kleiner Ortswechsel

Es ist endlich Zeit gewesen, den fast 3 Monate alten Großneffen zu begutachten.

Auf dem Weg dorthin, nach Unterfranken, war ich zum ersten Mal hier

Da schaut er herab, der Kaiser Wilhelm, auf das Deutsche Eck. Rhein und Mosel treffen sich hier.

 
Das Kurfürstliche Schloß war die Residenz des letzten Erzbischofs und Kurfürsten von Trier, Clemens Wenzeslaus von Sachsen, der es Ende des 18. Jahrhunderts erbauen ließ.

 
Diese Historiensäule erzählt von Koblenz, über 2000 Jahre.
Von unten nach oben:
 Römische Kastellsiedlung, ein mit Weinfässern beladenes Boot symbolisiert die römische Siedlung vom 1. bis 5. Jahrhundert.
  Krongut und Konferenzort, Fränkischer Königshof zwischen dem 6. und 9. Jahrhundert.
 Vom Reich an Kurtrier, Die Figuren symbolisieren die Zugehörigkeit von Koblenz zum Erzbistum Trier im 10. bis 12. Jahrhundert.
  Kreuzzüge / Sklavenhandel, Koblenz im 12. und 13. Jahrhundert, dem Zeitalter der Kreuzzüge.
  Blühende städtische Gemeinde, Figuren mit Pferden stellen die blühende Stadt der Handwerker, Kaufleute und kirchlichen Würdenträgern vom 13. bis 16. Jahrhundert dar.
 30-jähriger Krieg / Hexenwahn, Die Stadtsilhouette zur Zeit des  Dreißigjährigen Kriegesund der Hexenverfolgung.
 Französische Revolution, Erinnerung an die kriegerischen Ereignisse während und nach der französischen Revolution um 1800.
 Preußische Epoche, Darstellung einer mächtigen Festung und damit das preußische Koblenz im 19. und 20. Jahrhundert.
 Zerstörung 1944, Das zerstörte Koblenz nach den Luftangriffen von 1944 im Zweiten Weltkrieg.
 Eine zukunftsorientierte Stadt, Symbolisiert die wiederaufgebaute und der Zukunft zugewandte Stadt von heute.
Wikipedia weiß Bescheid :-)


Wir sind in Unterfranken, in Klingenberg. Dort gibt es am Mainufer einen schönen. ruhigen Wohnmobilstellplatz und Radwege den Main entlang. 10 km bis Obernburg zum Großneffen und seinen Eltern lassen sich wunderbar abradeln.


Die Klingenburg, Schauplatz der Clingenburger Festspiele, wird natürlich angestrahlt.
Am Samstag gab es die Nacht des offenen Ateliers, überall im alten Stadtkern stellten Künstler ihre Werke aus, es gab musikalische Darbietungen und natürlich manchen Schoppen fränkischen Weines.


Spitzkohlbeet im Garten der Benediktinerabtei in Seligenstadt.
Es gibt allerlei Kräuter, die dem Menschen nutzen und schaden, zu sehen.

Miltenberg hat einen wunderschönen alten Ortskern.

Hier geht es hoch zur Miltenburg, erstmals 1226 erwähnt, heute ein Museum.

Idyllischer Blick auf Miltenberg

Aber, aber meine Herren!!! Wohl zuviel Bier genossen???

Bier? Im fränkischen Weinland?

Ja, Miltenberg ist eine Bierenklave. Es gibt ein Brauhaus, in dem noch gebraut wird.

Es wurde und wird Bier mit einem Alkoholgehalt bis zu 11% gebraut. Heute natürlich als Attraktion, früher zur besseren Haltbarkeit als Proviant auf den Auswandererschiffen.

Und zum Schluss das wohl meist fotografierte Haus in Miltenberg, na ja, klappern gehört zum Handwerk.

Optische Täuschung???

Mit meinen selbstgefärbten Stoffen habe ich Würfel genäht. Eingerahmt werden sie mit gelben Würfeln, es soll ein fröhlicher Quilt werden...