Freitag, 17. August 2018

Fehlkauf???

Im Frühjahr kauften wir vermeintlich 5 Kohlrabipflanzen und setzten sie ins Hochbeet.

Doch statt über der Erde eine Knolle auszubilden, legten sich die Blätter übereinander.
Es war Rotkohl, na so was.

Heute habe ich 4 Kohlköpfe verarbeitet.

2 mal war dieser Topf gut gefüllt mit geschnittenem Kohl, Schmalz, Zwiebeln, Äpfeln, Lorbeerblätter, Nelken, Zucker und Essig.

8 gefüllte Gläser sind der Lohn, einmal im Backofen haltbar gemacht.

Fazit: kein Fehlkauf

Ach ja, die zur selben Zeit gekauften Rote Bete Pflanzen entpuppten sich als Mangold. Auch lecker.
Wahrscheinlich kauf ich nächstes Jahr die Pflanzen bei einem anderen Händler.

Donnerstag, 16. August 2018

Liederlich gearbeitet

So bezeichnete eine Nachbarin ein Kleid, das sie als Upcyclingobjekt erstanden hatte.

Das war einmal ein Hemd. Unten, der schräge Rand ist der Ärmel.
Eine tolle Idee, aber ich muß der Nachbarin Recht geben.


Da durfte meine Coverlock ran

Und der Saum bekam die gleiche Behandlung. Nix mehr mit Fransen und Fusseln.

Ich freu mich auf den super leckeren Apfelkuchen, den die Nachbarin mir backt, sobald es wieder Boskop Äpfel gibt.

Das nennt man eine win win Situation.

Montag, 13. August 2018

Dicke Füße....

....hatte ich gestern Abend. Kein Wunder, ich war 2 Tage in Birmingham auf der Quiltausstellung.

Der Fotoapparat hatte nur am Samstag seinen Einsatz. Dummerweise war das Akkuladegerät nicht
mitgeflogen.
Ein Hoch auf die Handykamera, sie macht genau so schöne Fotos.
Und als dritter Garant für Erinnerungen, waren wir zu zweit: 2 Kameras und 2 Handys.

Beim Frühstück gestern morgen in unserem B & B kamen wir mit einem Trio aus dem Elsass ins
Gespräch. Sie informierten uns über die Ausstellung, die immer im September in Sainte Marie aux Mines stattfindet.
Na, das ist doch mal ein Ziel für 2019.












Das ist ein kleiner Eindruck für euch.
Ich habe viele Details des Quiltings fotografiert. Sehr inspirierend als Ideenfundus.

Donnerstag, 9. August 2018

Luftmaschen und Stäbchen....

häkelte ich gestern abend.

Das Baumwollgarn liegt schon Ewigkeiten im Fundus und mir fiel neulich eine Häkelzeitschrift für Bistrogardinen in die Hände.


Die Musterschrift ist einfach und somit abends so nebenher gut zu häkeln.

Sieht noch nicht spektakulär aus, aber ein Anfang ist gemacht.

Samstag, 4. August 2018

Legende und Lehre


In Tintagel, in Nordcornwall, lebt die Legende von König Artus und Camelot.



Die Rückansicht des alten Postamt, vom National Trust liebevoll restauriertes Gebäude.






Eine wunderbare Aussicht.

Auf dem Weg nach Dover mußten wir auf vielfältigen Wunsch einer einzelnen Dame ;-) den Umweg über Oxford nehmen.
Sonntag nachmittag war die Stadt supervoll, war mir fast schon zuviel. Wahrscheinlich lag es auch daran, dass wir einige Stunden Fahrt hinter uns hatten.
Montag Mittag sah ich alles etwas entspannter.
Im Übrigen scheint ganz Oxford College, School oder University zu sein .
Eine gelehrige Stadt.



Cityhall


Leider schon geschlossen, Christ Church Komplex





Radcliffe Camera - eine Bibliothek









 

Könnte auch in Venedig, Florenz oder Dresden sein.


Der älteste Pub von Oxford. Hab mal reingeschaut, größer als 1,70 m zu sein erlaubt keinen aufrechten Gang.

Schaut mal, in welchem frühen Alter hier Wissen gebunkert wird.





Hier haben wir Fish & Ships genossen


Die Taxis sind mittlerweile moderner, behalten aber teilweise die alte Form.

Fazit

In 2 Wochen nach Cornwall fahren zu wollen klappt nur, wenn man sich viel versagt.
Haben wir nicht.
Deshalb werden wir mit Sicherheit wieder auf die Insel reisen.
Es lohnt sich

Freitag, 27. Juli 2018

Vergangenheit und relative Gegenwart

hatten wir in den letzten Tagen.

Die Vergangenheit heißt "Lost Gardens of Helligan".
Verwunschen und wunderschön!
Zwischen 1770 und 1914 lebten 4 Generationen der Tremayne Familie auf dem Grund und schufen eine Art Selbstversorgergemeinschaft, auch mit großartigen gärtnerischen Ambitionen.
Nach dem 1.Weltkrieg blieb das Anwesen unbewohnt, verfiel und geriet in Vergessenheit.

1990 entdeckte man Spuren und begann in Puzzlearbeit das Gelände zu säubern und freizulegen.
80 Hektar sind bisher wieder zu bewundern.





 Erkennt ihr die Figur?



Das ist eine Fuchsienhecke! Und wir hegen und pflegen unsere kleinen Balkonpflanzen ;-)
Es gab große Farne, verborgene Teiche, eine Hängebrücke aus Seilen und mit Phantasie konnte man sich Dinos in dieser Landschaft vorstellen.

Am nächsten Tag, 15 km entfernt, das Eden Projekt.

Alles fing in einem Steinbruch an




 




Auch mit echten tierischen Bewohnern.

 
Neben Bananaen, Orangen und Zitronen wachsen hier auch Cashews



Es gab den Regenwald, eine mediterrane Region, Pflanzen aus Australien, Hängebrücke und Orchideenhaus.Sehenswert!

Später fanden wir dann kurz vor dem anvisierten Campingplatz diese wunderbare Bucht.
Da fiel die Entscheidung nicht schwer. Stühle an den Strand, fürs Abendessen braucht man keinen großen Tisch und die Nacht war wunderbar still, abgesehen vom leisen Murmeln der Wellen.



Und dann war wieder die Vergangenheit am Zug.

Kennt ihr dem Mont St. Michel in Frankreich? In Cornwall gibt es das Pendant, den Mount St. Michael.

OK, nicht ganz. In Frankreich ist es eine Kirche, in England ein Castle.


 

 

Der Fussweg von oben gesehen bei Ebbe


Während der Flut werden die Besucher mit Booten hin-und zurück gebracht.


 

Rapunzel lass dein Haar herunter, könnte man sagen :-)



Und für Insider - die Dame auf dem Gemälde ist patchworkmäßig beschäftigt.
Sie lieselt.