Freitag, 13. Oktober 2017

Definitiv vorbei....

ist die sockenlose Zeit und die kurzärmligen T-Shirts dürfen auch in den Winterschlaf, auch hier in Kanada.

Ich muß noch eine kleine Erklärung zum letzten Post nachschieben.
Natürlich sind bei uns in D die Straßen mit Hausnummern durchnummeriert.
Aber... so eine Landstraße oder eine Bundesstraße ändert in D öfter ihren Namen. Bei mir zu Hause ändert die alte B57 auf 10 km 3x ihren Namen.
Hier in Nova Scotia fahren wir locker 30,40 oder 50 km und mehr und der Straßennamen bleibt gleich und die Hausnummern werden schon mal 5stellig.

Mittlerweile sind wir auf Cape Breton angekommen und der Wind pfeift ordentlich über Wasser und Land.
Vom 06.10 - 14.10 finden hier die alljährlichen "Celtic Colours" statt. 
Das heisst, auf der gesamten Insel gibt es musikalische, kulinarische und handwerkliche
Darbietungen. So auch hier
Hier wird überwiegend vom Weben berichtet

Etwas weiter gen Norden stellt die "Celtic Quilt Gild" aus

 

 

 
Nur 3 von Vielen

Natürlich ergeben sich nette Gespräche und es wird großen Wert auf eine Eintragung ins Gästebuch gelegt. Gerne!

 

 
Strandabschnitt in Inverness
Morgen wird die Mütze aus dem Koffer geholt


 Jetzt fahren wir den Cabot Trail

Und hier ist unser Übernachtungsziel


Auf der vorgelagerten Insel, am roten Punkt


Angekommen auf dem sehr schön gelegenen Campingplatz haben wir nach einer Tasse Kaffee den 
Strand besucht, auch hier seeehr windig.
Ob wir vielleicht auch die Handschuhe aus dem Koffer holen?










Mittwoch, 11. Oktober 2017

Alles Kürbis oder was?

Schaut mal, was sich die Stadt Kentville hat einfallen lassen zur Kürbiszeit







Es gab noch viel mehr davon. Toll, oder?

 
Wir haben schon sooo viele herrlich gefärbte Bäume fotografiert, da kann man direkt einen Wald draus machen ;-)

 
Diese Äpfel werden u.a zu Cidre verarbeitet

Auflaufendes Wasser in Grand Prè 

Unser angestrebter Campground hatte sich ziemlich versteckt.
In Kanada hat eine Straße nur einen Namen, egal wie lang sie ist.
Und ist mit Hausnummern durchnummeriert.
Sehr hilfreich.
Bei den absteigenden 800er Nummern haben wir halt gewendet, wir mußte zur Nummer
1339.
Wie gesagt, sehr versteckt und entgegen unseres Visitorguides schon closed (geschlossen).
Aber es wurde noch winterfest gemacht und wir durften sogar mit Stromversorgung
ganz allein dort übernachten.

Es herbstelt

Ja wo ist denn die Welt geblieben, alles dunstig, wattig draussen.



Während der Fahrt waren wir mehr oder weniger dicht am Wasser, entsprechend wechselten sich klare Sicht und Nebelbänke ab.





Hat Nessie sich verschwommen? Kleiner Gag am Campingplatz.

Am Montag war Thanksgiving, entsprechend wenig Verkehr gab es auf den Strassen.
Manch einer werkelte in der Garage oder mähte den Rasen und ganz wenige Geschäfte waren geöffnet.
So wie dieses " Quilt of the Bay", ein Zufallsfund.  Ich habe schnell abgebremst, eingeparkt und geschaut.
Wir durften fotografieren und ich habe auch ein wenig Stoff gekauft ;-)
 
 
Der weisse Quilt ist handgequiltet



In Digby konnte man den Hafen sehr gut riechen, es lag wohl an den vielen Fisch-und Hummerkuttern, die dort vor Anker lagen.
Wir fuhren auf die vorgelagerte Landzunge Digby Neck ziemlich rauf und runter, neblig und klar mit vielen traumhaften Herbstfärbungen bis zur 1. Fähre.


Weiter nach Annapolis Royal. Hier gibt es eine alte Garnisonsanlage und eine deutsche Bäckerei, in sächsischer Hand. Wir trinken einen Kaffee, hören von dem jetzt 16 J dauernden Leben und Existenskampf in Kanada und kaufen ein Sonnenblumenbrot, das um einiges mehr Biss hat, als das Brot aus dem Supermarkt.
 

 
Halloween läßt grüßen

Unser Übernachtungsplatz liegt fast im Wald. Es hat die ganze Nacht geregnet, ein wunderbares Schlaflied.
Am Morgen sah es richtig mystisch aus







Sonntag, 8. Oktober 2017

Lauter bekannte Städtenamen

Auf dem Weg entlang der Küste kamen wir an vielen Orten mit bekannten Namen vorbei.
Liverpool liegt nah bei Brooklyn und West- und Ostberlin ist auch nicht weit entfernt.

Dieser Küstenweg wird Leuchtturmroute genannt.

Meist sind die Leuchttürme aus Holz und gar nicht so groß, wie man sie sich vorstellt

 

 


kleiner Strandspaziergang


 

Cape Sable, Atlantikkanadas südlichster Punkt.
Und was sehe ich dort?
2 Dethleffs Wohnmobile aus Essen und Heinsberg


Laut Anschlagetafel ist es das älteste Gerichtsgebäude Kanadas, in Argyle.

 
Cape Forchu

Vor etlichen Jahren wurde hier ein Felsbrocken mit Runenzeichen gefunden,
deshalb vermuten einige Historiker, dass Leif Ericson hier angelandet ist, 500 J bevor 
Columbus Amerika entdeckte

 

Alles ist groß - nur ich nicht.



 

 


 




 
 

Einfach nur Ruhe

Ein kleiner Campground, an einem Fluss gelegen, war unser Übernachtungsplatz.
Kein Strom, kein Internet
Einfach nur Ruhe
Der Fluss ist ein Spiegel, überall leuchten die Bäume in unglaublichen Rottönen
Morgen ist Thanksgiving