Freitag, 27. März 2020

Fertig

Das Top ist fertig.


Und einer der Restekartons ist ziemlich leer.

In meinem Fundus lag noch ein weißer Bettbezug aus Baumwolle, leicht in sich mit Blumen gemustert.
Und im Keller stand schon seit Monaten ein Glas mit aufgelöster Farbe von Proxion.
Ich habe beides zusammengeführt.


Gut geworden, leichte Batikoptik. Genau richtig für die Rückseite einer Restesommerbettdecke.

Es ist schon merkwürdig. Jetzt habe ich Zeit ohne Ende für das Nähzimmer. Keine festen Termine, keine zeitfressenden Aktivitäten. Habe ich mir vor Wochen manches Mal gewünscht.

Ich muss mich aufraffen, ins Nähzimmer zu gehen und die Dinge zu Ende zu bringen.

Komisch ;-)



Sonntag, 22. März 2020

Es geht voran.....

mit dem "Restetop".

Bis jetzt hat es noch nicht die richtige Größe. Der gelbe Stoff ist selbstgefärbt, wie man erkennen kann, aus 2 unterschiedlichen Chargen.


Da es bunt weiter wachsen soll, habe ich mich für Flying Geese entschieden.

Aus den 3 1/2" geschnittenen Patches und einem selbst gefärbten hellblauen Stoff
entstehen Gänse.


Hellblau 15 x 15 cm
Bunt 8 x 8 cm


Diese Methode geht ratzfatz und ich habe keinen Verschnitt. 
Gefällt mir sehr.

Einige Gänse fliegen schon rum ;-)


Freitag, 20. März 2020

Ran an die Reste

Die Restekiste war übervoll und wartete nach einem kleinen Anfang im letzten Jahr auf Verarbeitung.


Ran ans Werk. Ich habe zurechtgeschnitten. 4 1/2 " im Quadrat und 3 1/2 " im Quadrat ( der hintere Stapel)
 

53 doppelte Patches einmal rundherum genäht,  2 mal diagonal geteilt und gebügelt.


In Kette zusammengenäht und gebügelt
 

Und auf Maß getrimmt
 

Es müssen noch einige genäht und getrimmt werden.
Währenddessen muß ich darüber nachdenken, ob ich die Patches mit Unistoff kombiniere oder von hell nach dunkel arbeite. Oder beides?

Ich habe 2 Seidenvliese von Hobbs. 
Aus ihnen sollen mit den Patches Sommerdecken für das Wohnmobil werden.


Mittwoch, 18. März 2020

Häuser mit und ohne Schrift


Fanden nicht statt. Der Hering wurde trotzdem vom Kutter an die Leute gebracht und wir erkundeten
2 Tage die Straßen von Wismar.

In Wismar sind viele alte Gebäude zu sehen. Und auch alte Beschriftungen oder Hinweise auf Unternehmen.



Das Wassertor
 

Manches ist zum Schmunzeln
 


Einfach nur schön ( alt )
 





Wir waren in 2 Cafes, so liebevoll hergerichtet mit alten Möbeln und leckeren Kuchen.
Hoffentlich sind sie nach Corona noch da.

Bleibt gelassen und gesund

Dienstag, 3. März 2020

Nichts für mich

Mitte Februar machte ich den " Longarmführerschein".
Bedeutet nichts anderes, als das ich mit noch 6 Teilnehmerinnen eine Einweisung in eine Longarm-
maschine bekam und ca. 20 Min an einem Probestück rumquilten konnte.

Na ja, war schon anstrengend. Die Maschine läuft superleicht und die Schnelligkeit ist auch so ein Ding. Auch die verkrampfte Körperhaltung, die man als Neuling einnimmt, war nicht Ohne.

Egal! Ich bin experimentierfreudig und spontan und habe mit noch einer Teilnehmerin diese 
Longarmmaschine gebucht.

Gestern war es dann soweit.
Zu zweit spannten wir mit einigen falschen Griffen ( abnehmen und neu machen ) und unter fachkundiger Beratung der Shopinhaberin den Quilt der anderen Teilnehmerin ein.

Es gab Kommentare wie: Oh Mist, Fadenriss, vernäht, warum gehts nicht weiter, schon wieder eine Reihe fertig usw.

Dann konnte sie ausspannen. Ihr Quilt sah gut aus. Sie nannte ihn den "Übungsquilt". Das Quilting
fand sich nur in 5cm breiten diagonalen Sashings mit minimalen Quernähten.

Dann war ich drann.

2m x 2m wurden eingespannt, auch wieder mit Fehlern, aber das ist der Lerneffekt.

Mein Top hat viele kleine Patches mit vielen Nähten. Unterschiedliche Regionen und Farben.

Fazit: Nichts für mich. Gar nicht.

Wie schon gesagt, läuft die Longarm superleicht, also auch so aus der Spur. Heißt, bei jeder Nahtkreuzung ( sehr viele ) mußte ich höllisch aufpassen und es passierte doch.

Nach 2 Stunden war dann klar, dass ich nicht weiter mache.
Ich werde das Quilting auch wieder auftrennen, es ist grottenschlecht.

Da bleibe ich liebe beim Freemotionquilten, das kann ich besser steuern.
 Dann dauert es halt länger, das Patchen brauchte ja auch seine Zeit.

Vor allem, weil das Sandwich schon komplett gequiltet war. Da hatte ich noch wenig Ahnung von 
Fadenspannung beim Quilten und Bobbingarn. Es gefiel mir nur ganz oberflächlich.
Der Unterfaden war oben zu sehen, die Rückseite nicht schön.Also habe ich getrennt und getrennt und....
Habt ihr schon mal Bubbles getrennt? Ein Hoch auf meinen Lupenaufsatz für die Brille.


So sieht das Sandwich aus Die Vorderseite zeige ich erst, wenn ich fertig bin mit auftrennen und
Freemotionquilten.

Ich habe es ausprobiert, weiß worum es geht und es ist nichts für mich.

Dienstag, 4. Februar 2020

Unter der Haube...

....kann meine Maschine nicht mehr einstauben.

In einem Blog eines Nähmaschinenherstellers fand ich den Tip, aus einem Übungsstück mit Quiltmustern anschließend eine Nöhmaschinenhaube zu nähen.


In meinem Fundus warteten diese Kona Cottons schon einige Zeit auf Verarbeitung.
 

Ich probierte Freemotionquilting und Rulerwork, auch kombiniert.


Die Kanten sind mit einem passenden Schrägstreifen eingefasst.


Die Overlock schaut schon ganz neidisch ;-). Da muss ich wohl weiter üben.

Donnerstag, 23. Januar 2020

Masche für Masche

habe ich in relativ kurzer Zeit - seit Anfang Dezember - einen Pullover fertig gestellt.
Außer ab und zu mal ein Paar Socken habe ich so etwas Großes schon ewig nicht mehr gestrickt.

Uups, verkeht herum.

Einmal das Muster von Nahem. Es ist Merinowolle, ganz kuschelig.

Das hat Spass gemacht und deshalb sind schon wieder Maschen auf der Nadel. Wolle aus Norwegen für eine ebensolche Jacke.